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Fortbildungen

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FORTBILDUNGEN, WORKSHOPS und SEMINARE

nach Vereinbarung

Ich mache regelmäßig Fortbildungen, Workshops und Seminare rund um das Körperbild, Social Media Trends (Body Positivity, Body Neutrality, Fitspo, Thinspo, etc.), Body Shaming, Gewichtsstigmatisierung oder andere verwandte psychologische Bereiche an. Neben diesen körperbezogenen Themengebieten bilde ich angehende und praktizierende Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und weitere Fachkräfte des Gesundheitssektors in dem Bereich der professionellen Präsenz dieser Berufsgruppe auf Social Media fort.

 

Meine bisherigen Kundinnen und Kunden sind sowohl Kliniken und Institute als auch gemeinnützige Organisationen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Einrichtungen der Psychotherapie-Weiterbildung.

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Die Abrechnung erfolgt individuell nach Vereinbarung.​

Kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich. 

 

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Schwerpunkte

Thema: Körperbild und Essstörungen

"Essstörungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Einsatz evidenzbasierter Methoden der Körperbildtherapie"

"Evidenzbasierte Interventionen der Körperbildtherapie bei Patient:innen mit Anorexia und Bulimia Nervosa sowie Binge Eating Störung"

"Evidenzbasierte Interventionen der Körperbildtherapie bei Männern und Frauen mit Körperbild- und Essstörungen"

Exemplarische Inhalte

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Ein negatives Körperbild spielt eine zentrale Rolle in Entstehung und Aufrechterhaltung von Körperbild- und Essstörungen und manifestiert sich in der verzerrten Wahrnehmung der eigenen Körperdimensionen, in ausgeprägten negativen körperbezogenen Gedanken und Gefühlen sowie in dysfunktionalen behavioralen Strategien, wie dem ritualisierten Kontrollieren des Körpers (Body Checking) und der Vermeidung mit der Konfrontation mit dem eigenen Körper, z.B. im Spiegel (Body Avoidance) (Vocks et al., 2018). Die Spiegelkonfrontation stellt als eine kognitiv-behaviorale psychotherapeutische Technik eine der effektivsten Maßnahmen dar, um das Körperbild zu verbessern (vgl. Alleva et al., 2015; Klimek et al., 2020). Unklarheit herrscht jedoch über die genauen Wirkmechanismen, den erfolgversprechendsten Einsatz bei Patientinnen im Untergewicht sowie die wirksamste Durchführung der Spiegelkonfrontation (Griffen et al., 2018). Im Rahmen dieses Workshops soll dargestellt und eingeübt werden, welche Variante der Spiegelkonfrontation bei unterschiedlichen Stichproben im Kontext von Jugendlichen und Jungerwachsenen mit Essstörungen am wirksamsten ist und wie die erfolgversprechendste Instruktion zur Verbalisierung gestaltet werden sollte.

Thema: Körperbezogene Social Media Trends

"Social Media und Körperbild: Evidenzbasierte Auswirkungen von prominenten Inhalten auf Rezipient:innen (z.B. Body Positivity, Body Neutrality, Fitspiration und Diet Culture)"

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Exemplarische Inhalte
 

In zahlreichen Studien wurde die Nutzung sozialer Medien (z.B. Instagram) als ein Faktor der Entstehung und Aufrechterhaltung eines negativen Körperbildes postuliert (z.B. Saiphoo & Vahedi, 2019, Cohen et al., 2017). Die wiederholte Konfrontation der Rezipient:innen mit dem in den Medien dargebotenen Körperideal führt dazu, dass Frauen dieses Ideal als Norm, von der Gesellschaft erwartet und als zentrales Kriterium für Attraktivität ansehen (Grabe et al., 2008). Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich das Körperideal in ständigem Wandel befindet („Thin ideal“, „Thin Muscular Ideal“, „Slim-Thick Ideal“), welches sich in unterschiedlichen Social Media Bewegungen widerspiegelt („Fitspiration“, „Thinspiration“, „Body Positivity“,…). Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Social Media Inhalten scheint sich zudem unterschiedlich auf das Körperbild der Rezipient:innen auszuwirken. Die Ergebnisse aktueller Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Exposition mit “Body Positivity”-Inhalten im Vergleich zu “Thin Ideal”-Inhalten mit einer Verbesserung der Stimmung, Körperzufriedenheit und -wertschätzung einhergeht (Cohen et al., 2019). Im Rahmen dieses Seminars sollen die unterschiedlichen Bewegungen aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und deren Einfluss auf das Körperbild von Rezipient:innen diskutiert werden. Zudem soll ein gesunder Umgang mit Social Media erarbeitet werden, der insbesondere in der Behandlung von jungen Patient:innen immer relevanter erscheint. 

Thema: Gewichtsstigmatisierung

"Gewichtsdiskriminierung und Diätkultur im Gesundheitswesen - werden dicke Patient:innen kränker gemacht als sie sind?"

Exemplarische Inhalte:

 

Gewichtsdiskriminierung passiert tagtäglich bewusst und unbewusst. Diverse Untersuchungen belegen, dass Menschen mit Mehrgewicht in unterschiedlichen Lebensbereichen struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind (Arbeitsmarkt, Medien, zwischenmenschliche Interaktion, Gesundheitswesen). Insbesondere im Gesundheitswesen passiert Gewichtsdiskriminierung in Form von der Zuschreiben von Charaktereigenschaften aufgrund des Gewichts („Dicke Menschen sind weniger umsetzungswillig“) (Puhl & Heuer, 2009) sowie der Überbewertung des Einflusses des Gewichts auf die vorliegende Erkrankung (Phelan et al., 2015). Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass insbesondere die Folgen der Erfahrung von Stigmatisierung aufgrund des Gewichts mit der Ausprägung zahlreicher Folgeerkrankungen wie Essstörungen, Depressionen oder Angststörungen assoziiert ist (Vogel, 2019). In diesem Seminar soll für diese Themen sensibilisiert werden und dadurch die eigenen internalisierten möglicherweise vorurteilsbehafteten Einstellungen hinterfragt werden. Eine gewichtsneutrale Haltung im Gesundheitswesen soll erarbeitet und ein gesundheitsförderlicher Umgang mit Menschen mit Mehrgewicht diskutiert werden. 

Thema: Social Media und mentale Gesundheit von Jugendlichen und Jungerwachsenen

"TikTok, Insta, Snapchat: Evidenzbasierte Erkenntnisse zu Social Media und der mentalen Gesundheit von Gen Z und Gen Alpha"

Exemplarische Inhalte:

 

Social Media ist fester Bestandteil des Lebensalltags von Gen Z und Gen Alpha. Plattformen wie TikTok, Instagram und Snapchat beeinflussen nicht nur die Art der Kommunikation dieser Generationen, sondern auch ihre Selbstwahrnehmung und die Sicht auf ihre Umwelt. In diesem Web-Seminar werden wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Assoziation zwischen Social Media und der mentalen Gesundheit junger Menschen präsentiert. Der Fokus liegt auf den Zusammenhängen zwischen intensiver Nutzung sozialer Netzwerke und der Zunahme von Angststörungen und Depressionen bei Jugendlichen. Zudem werden die potenziellen Nachteile von exzessivem Social Media Konsum thematisiert, wie etwa soziale Isolation, Schlafstörungen und eine verminderte Konzentrationsfähigkeit. Aktuelle Studien zeigen insbesondere, warum Mädchen häufig stärker von den negativen Auswirkungen betroffen sind. Außerdem wird aufgezeigt, wie Plattformen gezielt psychologische Mechanismen wie das Dopamin-Belohnungssystem ausnutzen. Das Web-Seminar beleuchtet ebenfalls die Bedeutung von elterlicher Kontrolle, zeitlichen Begrenzungen der Bildschirmnutzung und alternativen digitalen Ansätzen zur Förderung der mentalen Gesundheit.

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